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Mittwoch, 22. August 2012

Englische Übersetzung des Produktsicherheitsgesetzes


Aktuelle Information des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 
BMAS vom 16.08.2012

Englische Übersetzung des Produktsicherheitsgesetzes

Das am 01.12.2011 in Kraft getretene Produktsicherheitsgesetz liegt nunmehr auch in einer offiziellen englischen Übersetzung vor.

Damit wird die über die Grenzen Deutschlands hinausreichende Bedeutung des ProdSG unterstrichen. Die englische Übersetzung erleichtert insbesondere Herstellern, Importeuren und Händlern mit Sitz außerhalb Deutschlands, ihre Produkte rechtskonform auf dem deutschen Markt bereitzustellen.

Auch im Bereich der GS-Zeichen Zuerkennung wird die englische Übersetzung einen positiven Beitrag leisten, da das GS-Zeichen bereits seit einigen Jahren auch von zahlreichen ausländischen GS-Stellen zuerkannt werden darf. Link zur Englischen Fassung

Freitag, 10. August 2012

Neues Verbraucherinformationsgesetz stärkt die Informationsrechte der Bürgerinnen und Bürger


Pressemitteilung Nr. 220 vom 10.08.12 des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Neues Verbraucherinformationsgesetz stärkt die Informationsrechte der Bürgerinnen und Bürger

Das neue, erweiterte Verbraucherinformationsgesetz (VIG) tritt am 1. September 2012 in Kraft.

Durch das neue Gesetz bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Informationen und schnellere Auskünfte. So können Verbraucher nun bei Behörden noch leichter erfahren, wenn ein Lebensmittelhersteller in der Vergangenheit gegen Gesetze verstoßen hat oder die Hygiene-Vorschriften nicht eingehalten wurden.

Das Gesetz schafft zudem die Voraussetzungen für eine noch aktivere Informationskultur der Behörden auf allen Ebenen. In das Gesetz sind durch die Evaluation im Vorfeld zahlreiche Anregungen von Wissenschaft und Praxis aus zwei Jahren Anwendungserfahrung eingeflossen. 

Durch eine Straffung des Anhörungsverfahrens können die Behörden insbesondere bei Rechtsverstößen nun noch schneller Auskünfte erteilen. Außerdem haben sie mehr Rechtssicherheit und sind dazu verpflichtet, Rechtsverstöße zügig mitzuteilen.


Montag, 30. Juli 2012

"Strand-Schnäppchen schrottreif bis gefährlich"


Pressemitteilung des TÜV Rheinland vom 26.07.2012


Augen auf beim Souvenirkauf! TÜV Rheinland testet Spielzeug, Sonnenbrillen und Fußball-Shirts europaweit: Alarmierende Ergebnisse 

Bereits zum dritten Mal hat sich TÜV Rheinland auf große Europa-Einkaufstour begeben. Auf den Einkaufszetteln standen in diesem Jahr Spielzeug, Sonnenbrillen und Fußball-Shirts. Fündig wurden die Experten in beliebten Urlaubsregionen direkt am Strand oder in Souvenir- und Billigläden. Doch auch in diesem Jahr können die Prüfer keine Entwarnung geben. 52 der 134 gekauften Artikel entsprechen nicht den Mindestanforderungen der Europäischen Union.  

 Sie dürfen so innerhalb der EU nicht verkauft werden, da sie die Anforderungen der grundlegenden Sicherheitsnormen und Kennzeichnungspflichten nicht erfüllen. Besonders alarmierend ist die Lage bei den getesteten Spielwaren. „Von den 45 gekauften Spielwaren weisen 28 Produkte zum Teil schwerwiegende Mängel auf“, erklärt Prof. Ralf Wilde, Executive Vice President Produkte bei TÜV Rheinland. „Neben verschluckbaren Kleinteilen haben wir unter anderem auch Klemmstellen oder Mängel bei der elektrischen Sicherheit gefunden. Diese Produkte stellen ein Sicherheitsrisiko für Kinder dar und dürfen so nicht verkauft werden“. 

Gekauft wurden die Freizeitartikel für 99 Cent bis circa 20 Euro in den letzten Wochen in beliebten Urlaubsregionen in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Spanien direkt am Strand, in Souvenir- oder Billigläden – dort, wo üblicherweise auch viele Urlauber und Familien mit Kindern Freizeitprodukte für den Urlaub kaufen. Getestet wurden die Produkte anschließend in Testlaboratorien von TÜV Rheinland in Köln und Nürnberg.  Link zur kompletten Pressemitteilung

Link zu Presseartikeln




Die Bezirksregierung Köln hat für Verbraucher ein Faltblatt herausgegeben um mangelhafte Produkte zu erkennen

Montag, 23. Juli 2012

Fakten: Bericht über gefährliche Produkte 2012



Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vom Juli 2012

Fakten: Bericht über gefährliche Produkte 2012

BAuA veröffentlicht und bewertet gesammelte Meldungen

Dortmund - Von unsicheren Produkten gehen hohe Risiken für die Gesundheit aus. 
Das Produktsicherheitsgesetz beauftragt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), über die Sicherheit von Gebrauchsgegenständen und Arbeitsmitteln zu informieren. In der Reihe "Gefährliche Produkte - Informationen zur Produktsicherheit" veröffentlicht die BAuA jährlich eine Auswertung der vorliegenden Meldungen über gefährliche technische Produkte. Jetzt erscheint die aktuelle Ausgabe 2012 mit der Analyse der Daten aus dem Jahr 2011.

Für den Bericht ausgewertet werden neben der deutschen Tagespresse und den Meldungen über tödliche Arbeitsunfälle auch die nationalen RAPEX-Meldungen. RAPEX steht für "Rapid Exchangeof Information System" und ist das Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission zu gefährlichen Produkten. Im Jahr 2011 gab es insgesamt 158 RAPEX-Meldungen aus Deutschland. Dabei wurden Produkte aus allen Kategorien berücksichtigt.




Samstag, 7. Juli 2012

Zunahme von ‘billigen’ Elektrogeräten als Brandverursacher / Rossmann ruft 900.000 Billig-Haartrockner zurück


Kiel (ots) – Laut Brandursachenstatistik des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) bleibt Elektrizität mit Abstand die größte Risikoquelle für Brände. 

Über ein Drittel der untersuchten Fälle sind auf technische Defekte an Elektrogeräten und -Installationen zurückzuführen. “Wir stellen besorgt eine deutliche Zunahme von ‘Billiggeräten’ als Brandverursacher fest”, sagt Dr. Hans-Hermann Drews vom IFS. 

Aktuell hat die Drogeriekette “Rossmann” fast eine Million Geräte von einem Billighaartrockner zurückrufen müssen. Grund: Brandgefahr.

Was viele Nutzer unterschätzen: Alle elektrischen Haushaltsgeräte sind potenzielle Zündquellen. 

Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, wenn ein billiges Gerät angeschafft wird. In einem vom IFS untersuchten Fall hatte ein Versicherungsnehmer seinen etwa sechs Monate alten Rossmann-Föhn der Marke “Ideen Welt” vom Typ LD-035 morgens nach dem Benutzen ausgeschaltet und im Badezimmer abgelegt. Später geriet das Gerät in Brand. Ein IFS-Gutachter fand Kurzschluss-Spuren an der Anschlussleitung. 

In der Bedienungsanleitung wurde darauf hingewiesen, nach der Benutzung den Netzstecker zu ziehen. “Das hätte den Schaden auf jeden Fall verhindert”, so Drews. Nach dem Produktsicherheitsgesetz und den VDE-Bestimmungen müssen elektrische Geräte aber so gebaut sein, dass von ihnen auch bei “vorhersehbarer Verwendung” oder “sorgloser Benutzung” keine Gefahr ausgeht. 

Mittlerweile hat die Drogeriekette das Produkt aus dem Sortiment genommen. Bereits gekaufte Haartrockner der entsprechenden Marke können zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet.

Zur kompletten Pressemitteilung der Mittelstand Nachrichten

Freitag, 29. Juni 2012

Zoll beschlagnahmt Spionage-Kugelschreiber wegen mangelnder Produktsicherheit


Dem Hauptzollamt Münster sind bei der Überwachung des Postverkehrs 16 Kugelschreibern mit integrierter Mini-Kamera in die Hände gefallen. Der Zoll hat die Stifte aber nicht etwa beschlagnahmt, weil sie der Spionage dienen, sondern wegen der „mangelhaften Produktsicherheit“.


Die Postpakete aus China sind nach Angaben des Zollamts an einen Händler aus der Nähe von Münster adressiert gewesen. Es fehlten die „CE-Kennzeichnung sowie eine Bedienungsanleitung in deutscher Sprache“, heißt es in der Pressemitteilung. 

Westfälische Nachrichten Münster 

Donnerstag, 24. Mai 2012

„Produktsicherheitsgesetz: Den Letzten beißen die Hunde?“



Office&paper das Branchenmagazin für Bürobedarf & Papeterie berichtet in der Mai Ausgabe 2012 unter dem Titel  „Produktsicherheitsgesetz: Den Letzten beißen die Hunde?“ ausführlich über das neue ProdSG und die Konsequenzen die sich für den Einzelhandel daraus ergeben. Sie finden den kompletten Artikel und das darin von mir abgegebene Statement zu dem Thema auch im Netz. 
 
"Das neue Produktsicherheitsgesetz schiebt dem Händler noch mehr Verantwortung zu. Dieser muss für die Sicherheit seiner verkauften Produkte gerade stehen und sich mit einem Wust an Detailinformationen abquälen. Dabei sind noch ganz andere Instanzen gefragt."     Link zur Presseschau auf Lutz Gathmann.de 

Freitag, 27. April 2012

Was sind Phthalate?


VIS Verbraucher Informationssystem Bayern.

Was sind Phthalate? Phthalate sind Industriechemikalien. Sie werden als Weichmacher Kunststoffen, insbesondere PVC zugesetzt, um sie elastisch und flexibel zu machen.

In welchen Produkten sind Phthalate enthalten? Anwendungsbereiche sind beispielsweise Kunststoffmatten, PVC-Bodenbeläge, Vinyltapeten, Einrichtungsgegenstände, Plastikschuhe und Regenbekleidung. Sie können aber auch in Lebensmittelverpackungen, Farben oder kosmetischen Mittteln enthalten sein.

Wie gelangen Phthalate in die Umwelt und den menschlichen Körper?
Wie gefährlich sind Phthalate für den Menschen?
Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verwendung von Phthalaten einzuschränken?

Donnerstag, 5. April 2012

Gefährliche Produkte in Haushalt und Freizeit

Für alltägliche Einkaufssituationen haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) das "Schwarzbuch gefährliche Produkte" entwickelt. In dieser Broschüre finden sich Produkte und Produktgruppen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Gefahren bergen. So bietet das Schwarzbuch kompakte Entscheidungshilfen für den Kauf von sicheren Produkten und unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher dabei, Produkte zu finden und zu beurteilen, die ihren Preis wert sind, und bei allen anderen eine gesunde Skepsis zu entwickeln.

Das Schwarzbuch ist Teil des Bemühens, das Leben zu Hause und unterwegs sicherer zu machen, denn das Thema "Heim- und Freizeitunfälle" betrifft mehr Menschen, als man glauben möchte: In Deutschland ereignen sich pro Jahr rund 5,7 Millionen Unfälle in Heim und Freizeit. Allein im Jahr 2009 sind dabei rund 7.000 Menschen ums Leben gekommen.

Die Broschüre "Gefährliche Produkte in Haushalt und Freizeit" ist eine gemeinsame Veröffentlichung von Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH).