IHK Kurse zum Themenkreis Produktsicherheit im 2. Halbjahr 2026 online und in Präsenz! Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!
Bei neuen Produkten besteht ein großer Informationsbedarf, bezüglich geltender Anforderungen zur Produktsicherheit, bei der EU Markteinführung. Spezialwissen und Erfahrung sind nötig um alle aktuellen Gesetze und Verordnungen, CE Vorschriften und relevanten Normen etc. zu kennen. Nur eine gute Beratung im Vorfeld, kann helfen teure Fehler bis hin zu Nachrüstung und Produktrückruf, zu vermeiden.
Mittwoch, 20. Mai 2026
IHK Kurse zum Themenkreis Produktsicherheit im 2. Halbjahr 2026!
Freitag, 8. Mai 2026
Überarbeitete Entwaldungsverordnung EUDR - neue Kommissionsvorschläge zu wirksamer Umsetzung!
Die Kommission hat einen Bericht über die Vereinfachung der überarbeiteten EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) und eine Reihe weiterer Maßnahmen veröffentlicht.
Sie
sollen eine reibungslose und wirksame Umsetzung der EUDR gewährleisten, nachdem
das Europäische Parlament und die EU-Staaten sich im vergangenen Dezember auf
eine Überarbeitung der Verordnung geeinigt hatten. Wirtschaftsakteuren,
Mitgliedstaaten, Drittländern und anderen Interessenträgern erhalten
zusätzliche Klarheit; gleichzeitig sollen rechtliche Stabilität und
Vorhersehbarkeit gewährleistet werden. Mit dem heutigen Paket kommt die
Kommission ihrer Verpflichtung gegenüber dem Europäischen Parlament und dem Rat
nach, eine Überprüfung der überarbeiteten Verordnung zur Vereinfachung
durchzuführen, und bereitet sich auf das Inkrafttreten der Verordnung bis Ende
dieses Jahres vor.
Neue vorgelegte Dokumente
In dem
Bericht an das Europäische Parlament und den Rat werden
die Vereinfachungsmaßnahmen beschrieben, die seit dem Inkrafttreten der EUDR im
Juni 2023 umgesetzt wurden, sowie die im heutigen Paket eingeführten Maßnahmen.
Diese Maßnahmen zusammen werden zu einer erheblichen Verringerung des
Verwaltungsaufwands führen. Sie dürften die jährlichen Befolgungskosten für
Unternehmen, die der EUDR-Verpflichtung unterliegen, im Vergleich zur
ursprünglichen EUDR um etwa 75 Prozent senken. Außerdem werden geplante
Instrumente zur Erleichterung des Handels vorgestellt, z. B. Repositorien für
Rechtsvorschriften der Erzeugerländer und Zertifizierungssysteme für Rohstoffe
im Rahmen der EUDR, um die Risikobewertung und die Sorgfaltspflicht zu
erleichtern. Darüber hinaus zeigt der Bericht, dass die EUDR bereits zu
strukturellen Veränderungen in den globalen Lieferketten beiträgt, mit erhöhten
Investitionen in die Rückverfolgbarkeit und mehr Transparenz, wodurch
nachhaltigere und wettbewerbsfähigere Produktionspraktiken unterstützt werden.
In dem
aktualisierten Leitfaden und den
häufig gestellten Fragen werden die Themen behandelt,
die von den Interessenträgern am häufigsten angesprochen werden. In beiden
Dokumenten werden die Verpflichtungen für die nachgelagerte Lieferkette und die
sehr vereinfachte spezifische Regelung für Kleinst- und kleine Primärbetreiber
weiter präzisiert. Es werden Erläuterungen zu Themen wie E-Commerce und
Geolokalisierungsmodalitäten gegeben. Die aktualisierten
EUDR-Infografiken zur Lieferkette bieten auch benutzerfreundliche praktische
Beispiele, die die verschiedenen Lieferkettenszenarien veranschaulichen. Diese
Dokumente wurden mit den Mitgliedstaaten im Hinblick auf eine harmonisierte
Durchsetzung der Rechtsvorschriften in der gesamten EU ausführlich erörtert.
Der Entwurf
eines delegierten Rechtsakts enthält gezielte
Änderungen des Anwendungsbereichs der EUDR-Produktrichtlinie. Sie
aktualisiert den Entwurf des delegierten Rechtsakts des letzten Jahres und
berücksichtigt die Rückmeldungen der Interessenträger während der
Konsultationsphase. Der Entwurf enthält vorgeschlagene Ergänzungen bestimmter
nachgelagerter Produkte wie löslicher Kaffee und bestimmte Palmölderivate.
Ferner werden mehrere Ausnahmen vom Anwendungsbereich vorgeschlagen, z. B.
Leder oder runderneuerte Reifen, sowie Ausnahmen wie Produktmuster, bestimmte
Verpackungsmaterialien, gebrauchte und gebrauchte Produkte und Abfälle. Der
Entwurf des delegierten Rechtsakts steht der Öffentlichkeit bis zum 1. Juni
2026 zur Stellungnahme offen.
Aktualisiertes Informationssystem
Parallel
dazu aktualisiert die Kommission das Informationssystem, um
den durch die überarbeitete Verordnung eingeführten Änderungen Rechnung zu
tragen und die Benutzerfreundlichkeit des Systems zu verbessern.
Der aktualisierte
Entwurf eines Durchführungsrechtsakts über das Informationssystem wird nun
den Mitgliedstaaten vor seiner Annahme vorgelegt. Zu
den wichtigsten Entwicklungen gehören:
- ein
vereinfachtes Anmeldeformular für Kleinst- und kleine Primärunternehmer,
dass an das bestehende Format der Sorgfaltserklärung angepasst ist;
- aktualisierte
Spezifikationen für die automatisierten Anwendungsschnittstellen;
- einen
Notfallplan für ungeplante Nichtverfügbarkeit;
- und
eine freiwillige Gruppierungsfunktion, die als Reaktion auf Anfragen aus
der Wirtschaft eingeführt wurde.
Die
Kommission arbeitet auch eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um verfügbare
Informationen aus nationalen Datenbanken zu nutzen, die sich direkt im
Informationssystem widerspiegeln, um Unternehmen bei der Erfüllung ihrer
EUDR-Verpflichtungen zu unterstützen. Dies dürfte den Aufwand für Kleinst- und
kleine Primärbetreiber weiter verringern.
Die
Kommission konzentriert sich auf die Erleichterung der Umsetzung und die
Gewährleistung eines erfolgreichen Inkrafttretens des Gesetzes bis zum 30.
Dezember 2026.
Hintergrund
Mit der
EU-Entwaldungsverordnung soll sichergestellt werden, dass
wichtige Güter, die in der EU in Verkehr gebracht werden, nicht sowohl
innerhalb der EU als auch weltweit zur Entwaldung und Waldschädigung beitragen,
da sie zu den wichtigsten Faktoren für den Klimawandel und den Verlust an
biologischer Vielfalt gehören. Hauptursache für die Entwaldung ist die
Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen im Zusammenhang mit der Produktion von
sieben unter die Verordnung fallenden Rohstoffen – Rinder, Holz, Kakao, Soja,
Palmöl, Kaffee, Kautschuk und einige ihrer Folgeprodukte.
Gemäß
der Verordnung muss jeder Marktteilnehmer oder Händler, der diese Rohstoffe auf
dem EU-Markt in Verkehr bringt oder aus der EU ausführt, nachweisen können,
dass die Produkte nicht aus kürzlich entwaldeten Flächen stammen oder zur
Waldschädigung beigetragen haben.
Im
Dezember 2025 nahmen das Europäische Parlament und der Rat den
überarbeiteten Text der EUDR an, um die für eine
erfolgreiche Umsetzung erforderliche rechtliche Stabilität zu gewährleisten.
Die Verordnung gilt ab dem 30. Dezember 2026 für große und mittlere Unternehmen
sowie für Kleinst- und Kleinunternehmen aus dem Holzsektor und ab dem 30. Juni 2027
für andere Kleinst- und Kleinunternehmen.
Bereits
vor ihrem Inkrafttreten hat die Verordnung sowohl im öffentlichen als auch im
privaten Sektor positive Veränderungen bewirkt, die die Lieferketten
transparenter machen und neue Marktchancen für entwaldungsfreie Produkte
eröffnen.
Weitere Informationen
Website
der Kommission zur Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung
Noch
offen für Rückmeldungen “Deforestation
- Amendments, simplifications, and technical fixes to Annex I”
Quellen: EU-Vertretung in Deutschland
Sonntag, 28. Dezember 2025
Die richtige Produktkennzeichnung für Ihre Produkte - IHK Tageskurs - Jetzt anmelden!
Die richtige Produktkennzeichnung ist nach GPSR (EU-Produktsicherheitsverordnung 2023/988) für jedes Produkt zwingend vorgeschrieben, jedoch für jedes Produkt anders. Wie wie sieht sie nun für Ihre Produkte aus?
Welche Regeln, Gesetze und Normen greifen bei der Kennzeichnung der unterschiedlichen Produkte? Wie sind die Unterschiede, wann müssen Produkte mit CE gekennzeichnet sein und wann nicht? Was ist Kennzeichnung, Prüfzeichen, wie sehen diese aus, was unterscheidet sie? Was ist im Falle eines Produktrückrufs zu beachten und wie kann ich meine Produkte vor Nachahmung schützen? Wo und wie finde ich Hinweise, Arbeitshilfen und Unterlagen zu den einzelnen Produktgruppen? Wann greifen welche gesetzlichen Anforderungen? Wie und was ändert sich durch den Digitalen Produktpass-DPP?
Als Arbeitshilfe für die Praxis erhalten Sie die Antworten auf die Fragen sowie Basis-Checklisten zu den grundsätzlichen Produktanforderungen. Zudem lernen Sie diese auf eigene, die jeweilige Branche bzw. Produkte bezogen anzuwenden. ANMELDUNG + INFO
Donnerstag, 7. August 2025
Weiterbildung Produktsicherheit und Produktkonformität
Themen- und Terminübersicht für das zweite Halbjahr 2025 und das erste Halbjahr 2026. https://lnkd.in/e6tSQ7Sg
Dienstag, 1. Juli 2025
Juryvorsitz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis-Unternehmen 2025!
Beim 18. Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen wurde in den Kategorien - 59 Bürobedarf und Werbemittel - sowie - 69 Uhren und Schmuck - in diesem Jahr Lutz Gathmann der Juryvorsitz übertragen.
Klimawandel, Ressourcenknappheit und Artensterben bleiben
drängend, doch das Umfeld wandelt sich: Nachhaltigkeit verliert international
an Priorität, wirtschaftliche Unsicherheiten fördern kurzfristiges Denken.
Dennoch treibt die nachhaltige Wirtschaft in Deutschland den Wandel voran. Ihre
Vorreiter zeigen, dass Transformation notwendig und wirtschaftlich tragfähig
ist. Jetzt gilt es, diese Erfolge trotz Gegenwinds auszuweiten – mit mutigen
Innovationen, strategischen Allianzen und langfristigen Perspektiven.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen 2025
würdigt die führenden Akteure in 100 Branchen. Die Auswahl basiert auf der
bislang umfassendsten Analyse öffentlich verfügbarer Nachhaltigkeitsdaten,
ergänzt durch Bewerbungen. Expert:innen begleiten den Prozess, rund 220
Fachjuror:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entscheiden
über die Sieger.
https://www.nachhaltigkeitspreis.de/unternehmen
Montag, 23. Juni 2025
EU-Produktsicherheitsverordnung GPSR EU 2023/988
Wie läuft es denn bei Ihnen so in der Praxis, mehr schlecht als recht?
Immer noch mehr Fragen als Antworten? Wäre es gut wenn Sie bei nächster Gelegenheit nochmal einiges erklärt bekämen?Freitag, 30. Mai 2025
Product compliance management - Formulare - Produktdatenblätter zur Selbstbearbeitung - GPSR EU 2023/988
Formulare - Produktdatenblätter zur Selbstbearbeitung
zu unterschiedlichen Themen und auch von unterschiedlicher Ausführlichkeit
je nach gewünschtem Anwendungsbereich:
1. Vereinfachte Risikoanalyse
Dient der schriftlichen Dokumentation der Risikoanalyse für die
Produktunterlagen bei Produkten von denen kein besonderes Risiko ausgeht.(Umfang
2 Seiten DIN A4)
2. Produktdatenblatt Formular 2025.1
Das ist das von mir auch für IHK-Schulungen eingesetzte
Produktauditformular, wird fortlaufend aktualisiert auf den aktuellen Stand der
neusten Produktregularien. (Umfang 3 Seiten DIN A4)
3. Produktbasisformular GPSR
umfasst alle Punkte, mit ausführlichen Erklärungen zu den
einzelnen Positionen, die für ein Produkt zur Erfüllung der GPSR-Pflichten zu
erstellen sind. (Umfang 5 Seiten DIN A4)
Fortlaufende Aktualisierung der Formulare, Bestellung per
Mail über info@produktsicherheit.org
Stichwort-Formularbestellung- Für Preisanfragen bitte die
entsprechenden Formulare angeben.
Sonntag, 5. Januar 2025
GPSR EU 2023/988 Produktsicherheitsverordnung - mehr Fragen als Antworten?
Die PSI Mitglieder treffen uns in Halle 11 Stand A16 - DESIGN FORUM
Was wollen Sie wissen:
- Risikobewertung für ALLE Produkte?
- Produktdokumentation für ALLE Produkte?
- Sicherheitsinformationen für ALLE Produkte?
- Organisationsstruktur im Unternehmen für Produktsicherheit?
- Was ist eine wesentliche Veränderung?
- Aktive Mitwirkungspflicht bei Produktrückrufen?
- Kommunikationskanäle für Verbraucherbeschwerden?
sprechen Sie uns an!










