Die aktuellen Termine von Seminaren, Workshops und Vorträgen zu
unterschiedlichen Themen rund um die Produktsicherheit, sichere Produkte, Verbraucherprodukte,
CE und weitere Kennzeichnungen, etc. finden Sie auf der Internetseite von Produktsicherheit.org
Bei neuen Produkten besteht ein großer Informationsbedarf, bezüglich geltender Anforderungen zur Produktsicherheit, bei der EU Markteinführung. Spezialwissen und Erfahrung sind nötig um alle aktuellen Gesetze und Verordnungen, CE Vorschriften und relevanten Normen etc. zu kennen. Nur eine gute Beratung im Vorfeld, kann helfen teure Fehler bis hin zu Nachrüstung und Produktrückruf, zu vermeiden.
Mittwoch, 24. September 2014
Montag, 22. September 2014
CE Zeichen richtig oder falsch?
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Sie haben ein
Produkt mit CE Zeichen, doch das CE Zeichen kommt
Ihnen
irgendwie komisch vor? Als “Erste Hilfe” zum Test eines
CE Zeichens auf einem Produkt, benutzen Sie unsere
Testfolie!
Laden Sie
sich auf der Seite www.produktsicherheit.org die .jpg-Datei
herunter und drucken Sie die Datei in der
Originalgröße auf einer
transparenten
Folie aus, dann können Sie sofort durch auflegen der
Folie das Original
CE Zeichen mit dem CE Zeichen auf Ihrem Produkt
vergleichen. |
Montag, 21. Juli 2014
Gefahren durch Knopfzellen - Internationale Kampagne der OECD
Im Rahmen einer
internationalen Kampagne hat die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung OECD (www.oecd.org) auf Gefahren aufmerksam gemacht, die von kleinen Batterien, sogenannten
Knopfbatterien oder Knopfzellen, ausgehen.
Diese Batterien in der
Größe von Münzen sind in Haushaltsprodukten wie Spielzeug, Taschenrechnern,
Fernbedienungen für KFZ-Türen, TV-Fernbedienungen, Hörgeräten, Badezimmer- oder
Küchenwaagen, Leseleuchten,
„elektrischen Kerzen", Grußkarten u.a.m. enthalten. Viele dieser Geräte
haben Batteriefächer, die - auch für Kinder - einfach zu öffnen sind.
Bei Verschlucken
können Knopfbatterien zu schweren und dauerhaften Verletzungen oder sogar zum
Tod führen. Gerade bei Kindern besteht die Möglichkeit, dass es in der Kehle
durch Kontakt der Batterie mit Speichel zu einem Stromfluss
und in der Folge einer chemischen Reaktion kommt, die schon in weniger als zwei
Stunden schwere Verbrennungen verursacht. Die Verletzungsfolgen können sich auch
nach Entfernung der Batterie noch verschlechtern.
Folgende Maßnahmen
werden daher empfohlen:
2. Prüfen Sie regelmäßig in Ihrem Haushalt, ob die Batteriefächer der Produkte, die Knopfzellen enthalten, leicht zu öffnen sind (evtl. auch erst durch Verschleiß nach längerem Gebrauch); entfernen Sie gegebenenfalls das Produkt aus der Umgebung von Kindern oder tauschen Sie es aus.
3. Beachten Sie allfällige zusätzliche Warnhinweise in der Gebrauchsanweisung oder auf dem Produkt.
4. Entsorgen Sie gebrauchte Batterien sofort aus Ihrem Haushalt: leere Batterien können immer noch gefährlich sein.
5. Wenn Sie vermuten, dass ein Kind eine Knopfbatterie verschluckt hat, bringen Sie es sofort in ein Krankenhaus. Lassen Sie das Kind weder essen noch trinken und lösen Sie kein Erbrechen aus.
6. Sprechen Sie auch mit anderen über die mit Knopfbatterien verbundenen Risiken.
Mittwoch, 25. Juni 2014
Produktsicherheit aktuell "Rote Karte für verbotenen roten Farbstoff: Behörden ziehen Fanschminke aus dem Verkehr"
Fußballweltmeisterschaft
2014: Fans zeigen Flagge und bemalen sich das Gesicht mit ihren Nationalfarben
Weltweit
dekorieren sich Fans in ihren Nationalfarben – im Stadion, auf Fanmeilen oder
Partys – um die Identifizierung mit ihrer Mannschaft auch äußerlich zu zeigen.
Schminkstifte in den Nationalfarben gehören zu jeder Fanausstattung
Die
Kosmetiklabore am CVUA Karlsruhe und Freiburg untersuchten im Vorfeld und zu
Beginn der WM insgesamt 14 Fanschminken auf Einhaltung des europäischen
Kosmetikrechtes. Die Produkte stammten überwiegend aus Filialketten. Alle 14
untersuchten Proben wurden beanstandet.
Die Schminkstifte
sind als praktische Drehstifte in den Farben schwarz-rot-gelb bzw.
schwarz-rot-gold auf dem deutschen Markt. Die Stifte selbst setzen sich
hauptsächlich zusammen aus Wachsen oder wachsartigen Stoffen (z.B.
Bienenwachse, Carnaubawachs, Ceresin), Paraffin, Ölen, Konservierungsstoffen
und Antioxidantien sowie unterschiedlichen Farbstoffen bzw. Pigmenten je nach
Farbe.
Schwerpunkt
der analytischen Untersuchung war der Nachweis verbotener oder nicht
deklarierter Farbstoffe und Pigmente.
Schminkstifte
sind kosmetische Mittel, die die Vorschriften der EU Kosmetikverordnung
1223/2009 erfüllen müssen. Danach sind bestimmte Farbstoffe für die Verwendung
in kosmetischen Mitteln zugelassen. Diese Farbstoffe müssen in Liste der
Bestandteile „Ingredients“ mit ihrer *Colour Index Nummer (CI) aufgeführt sein.
Daneben sind in der Verordnung eine Reihe von Farbstoffen aus Gründen des
vorbeugenden Gesundheitsschutzes ausdrücklich verboten. Andere Farbstoffe, die
weder zugelassen noch verboten sind, dürfen natürlich ebenso nicht verwendet
werden. *Der Colour Index ist ein Nachschlagewerk gebräuchlicher Farbmittel und
enthält Informationen über die chemische Struktur und Eigenschaften der Stoffe.
Alle
kosmetischen Mittel müssen von der „verantwortlichen Person“ beim europäischen
Notifizierungsportal CPNP (Cosmetic Products Notification Portal) gemeldet und
ihre Rahmenrezeptur hinterlegt werden
Name und
Anschrift des Herstellers oder einer anderen in der EU ansässigen
verantwortlichen Person müssen auf der Verpackung angegeben werden, um eine
Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Falls das Produkt außerhalb der EU hergestellt
wird, muss auch das Ursprungsland angegeben werden.
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